Heftiger Abflug am Freitag zerstört Cremona-Wochenende

Peter Maurer • 28. September 2026

Zehnte Supersport-WM-Runde in Cremona in Italien

Nach einem Vorderradrutscher in der Qualifikation beim zehnten Stopp der Superbike-WM musste das Team Motorsport Kofler bis spät in die Morgenstunden das Bike ihres Fahrers Andreas Kofler reparieren. Seine Yamaha überschlug sich mehrmals im Kiesbett, stand aber am Samstag wieder parat für den Österreicher, der die Rennen in Italien auf den Plätzen 24 und 27 abschloss.

"Wir hatten gut angefangen im Training am Freitag, die Zeiten waren gut und echt eine solide Basis für das Wochenende und dann folgte der heftige Abflug", schilderte Kofler, der früh in der Superpole am Vorderrad wegrutschte. Sein Motorrad überschlug sich mehrmals im Kiesbett und wurde fast völlig zerstört.

"Ich kann mich beim Team bedanken, dass sie das Motorrad wieder so hinbekommen haben. Sie haben bis 3:00 Uhr geschraubt", sagte Kofler, dessen Einsatz aber doch vom Crash beeinflusst war am Samstag und am Sonntag. In der Superpole belegte er nur Rang 34, da er vor dem Sturz nur eine Runde anschreiben konnte. Im ersten Rennen, welches abgebrochen und neugestartet wurde landete er auf Rang 24, im zweiten auf Platz 27.

"Es wäre sicherlich mehr möglich gewesen, aber natürlich fehlten uns die Daten vom Freitag und die Erfahrung, die wir sammeln hätten können. Jetzt liegt der volle Fokus auf Estoril, wo wir am Freitag gut reinstarten wollen, denn der ist wichtig für eine gute Basis für die Rennen. Die letzten beiden Wochenende konnte ich den Freitag nicht gut abschließen und das half dann für die Rennen nicht wirklich", resümierte er.

Nasty Crash on Friday Ruins Cremona Weekend

After losing the front end during qualifying at the tenth round of the Superbike World Championship, Team Motorsport Kofler had to work into the early hours of the morning to repair rider Andreas Kofler's bike. Although his Yamaha tumbled multiple times through the gravel trap, it was ready for the Austrian by Saturday; he ultimately finished the races in Italy in 24th and 27th place.



"We started well in Friday's practice; the lap times were good and provided a really solid foundation for the weekend—but then came that nasty crash," recounted Kofler, who lost the front end early in the Superpole session. His motorcycle flipped over several times in the gravel trap and was almost completely destroyed.

"I have to thank the team for getting the bike back in shape; they were working on it until 3:00 a.m.," said Kofler, though his performance on Saturday and Sunday was inevitably affected by the crash. He qualified only 34th for the Superpole, having managed to complete just one lap before the fall. In the first race—which was red-flagged and restarted—he finished 24th, followed by 27th place in the second race.

"We could certainly have achieved more, but naturally, we lacked the data from Friday and the experience we could have gained. Now our full focus is on Estoril; we want to get off to a strong start on Friday, as that is crucial for establishing a good foundation for the races. I wasn't able to wrap up Friday successfully over the last two weekends, and that didn't really help matters for the races," he concluded.

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