Ein Wochenende zum Vergessen am Balaton-Ring

Peter Maurer • 3. Mai 2026

Kollision im ersten Rennen, Strafe im zweiten für Andreas Kofler

DE: Ein schwieriges Rennwochenende beim vierten Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft hatte Andreas Kofler erwartet, kannte weder er noch sein Team Motorsport Kofler die Strecke in Ungarn. Am Ende erwies sich der Trip ins Nachbarland als bittere Lehrstunde für den 21-jährigen Oberösterreicher und sein Team.

“Es war wirklich zum Vergessen“, bilanzierte Kofler kurz und bündig nach dem zweiten Rennen, welches er auf Rang 27 beendete. Zwei Longlap-Strafrunden sorgten für einen einsamen zweiten Lauf, nachdem er im ersten Rennen am Samstag schon in Kurve zwei nach einer Kollision mit dem Meisterschaftsführenden Jaume Masia früh ausschied.

Die Rennkommissäre fanden im Österreicher den Schuldigen im Startunfall, weshalb auch das zweite Rennen schon vor dem Start mehr oder weniger gelaufen war. “Ich bin danach hinten gefahren, schaffte den Anschluss nicht mehr und habe halt versucht so gut es ging Erfahrung zu sammeln“, meinte Kofler.

“Ich bin in die Weltmeisterschaft gekommen, um mich weiterzuentwickeln als Fahrer und dazu gehören halt auch solche Erfahrungen. Wir stecken jetzt sicher nicht den Kopf in den Sand und bleiben sogar noch einen Tag länger in Ungarn, testen am Montag noch“, so der junge Österreicher, auf den in Most in zwei Wochen in der Tschechischen Republik die nächsten Rennen warten.

A weekend to forget for Andreas Kofler at the Balaton Ring

EN: Andreas Kofler had expected a difficult race weekend at the fourth stop of the Supersport World Championship, as neither he nor his Motorsport Kofler team were familiar with the track in Hungary. In the end, the trip to the neighboring country proved to be a bitter lesson for the 21-year-old from Upper Austria and his team.


“It was truly one to forget,” Kofler summarized succinctly after the second race, which he finished in 27th place. Two long-lap penalties resulted in a lonely second race, after he had already retired early in the first race on Saturday following a collision with championship leader Jaume Masia in turn two.


The race stewards found the Austrian at fault for the start-line crash, which meant the second race was more or less over before it even began. “After that, I was at the back, couldn't catch up, and just tried to gain as much experience as possible,” Kofler said.


“I came to the World Championship to develop further as a rider, and experiences like these are part of that. We're certainly not burying our heads in the sand and will even stay in Hungary for another day, testing again on Monday,” said the young Austrian, whose next races await him in Most in the Czech Republic in two weeks.

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