"Drei-Punkte-Programm" beim WM-Rennen in Aragon umgesetzt

Peter Maurer • 31. Mai 2026

Plätze 27 und 28 in der Supersport-Klasse

Auf den Plätzen 27 und 28 beendete der Österreicher Andreas Kofler die beiden Rennen der Supersport-Weltmeisterschaft in Aragon in Spanien. Punkte blieben dem Fahrer des Teams Motorsport Kofler auch diesmal verwehrt, aber zumindest konnte der zweifache Gewinner der IDM-Supersport der letzten beiden Jahre seine eigenen Ziele erfüllen.

"Vor allem der zweite Lauf war ein sehr positives Rennen, da ich das gesamte Rennen in einer Gruppe um die Positionen kämpfte. Wir sind von Session zu Session schneller geworden und auch der Abstand zum Sieger war so gering wie noch nie in dieser Saison. Natürlich steht auf der Gegenseite das Ergebnis, welches mit Rang 27 nicht so schön ist. Aber es ist einfach ein Lernprozess in dieser Saison und daher sind alle Schritte nach vorne positiv zu bewerten", resümierte Kofler.

Auf Rang 29 beendete er am Freitag die Superpole, lag dort zweieinhalb Sekunden hinter Pole-Setter Albert Arenas. Im Rennen, welches an den Italiener Alessandro Zaccone ging, riss Kofler ein Sturz eines Kontrahenten aus seiner Kampfgruppe. "Ich musste ausweichen, dabei durch das Kiesbett fahren und dann war es ein einsames Rennen hinten", so der Österreicher.

"Im Endeffekt haben wir in Aragon viele gute Erfahrungen gemacht, vor allem auch bei den heißen Temperaturen. Diese hatten wir die ganze Saison noch nicht und als Neueinsteiger können wir kaum auf Erfahrungswerte zurückgreifen. In Aragon bin ich 2020 das letzte Mal gewesen, da haben viele andere weit aus mehr Runden schon abgespult hier", bilanzierte Kofler abschließend. 

Andreas Kofler implements "three-point program" at the World Championship race in Aragon

Austrian Andreas Kofler finished the two Supersport World Championship races in Aragon, Spain, in 27th and 28th place. The Motorsport Kofler rider once again failed to score points, but the two-time IDM Supersport champion of the last two years was at least able to achieve his own goals.

"The second race, in particular, was very positive, as I was battling for position in a group the entire time. We got faster from session to session, and the gap to the winner was the smallest it's been this season. Of course, the result, which isn't so great with 27th place, is another factor. But it's simply a learning process this season, and therefore every step forward is positive," Kofler summarized.

He finished Friday's Superpole in 29th place, two and a half seconds behind pole-sitter Albert Arenas. In the race, which was won by Italian Alessandro Zaccone, Kofler was forced out of his fighting group when a competitor crashed. "I had to swerve, driving through the gravel trap, and then it was a lonely race at the back," said the Austrian.

"Ultimately, we gained a lot of positive experience in Aragon, especially in the hot conditions. We haven't had anything like that all season, and as newcomers, we have very little experience to draw on. I last raced in Aragon in 2020, and many others have already completed far more laps here," Kofler concluded.

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