Andreas Kofler im Neuland Donington Park mit kleinen Vorwärtsschritten

Peter Maurer • 14. Juli 2026

8. Stopp der Supersport-WM in Donington Park, GBR

DE: Mit der Traditionsrennstrecke Donington Park in England wartete der achte Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft auf Andreas Kofler und das Team Motorsport Kofler an diesem Wochenende. Erstmals fuhr der 21-Jährige auf dem 3,2 Kilometer langen Rennkurs in der Grafschaft Leicestershire, der lange die Motorrad-Weltmeisterschaft aber auch einmal die Formel-1-Weltmeisterschaft beheimatete.


“Im Großen und Ganzen können wir zufrieden mit dem Wochenende sein, auch wenn die Positionen in den Rennen das nicht so verraten“, schilderte Andreas Kofler nach dem Wochenende, welches er in den Rennen auf den Rängen 26 und 24 abschloss. Auf seiner Yamaha R9 fühlt er sich sichtlich wohler, nachdem er beide seine Titel in der IDM noch auf dem vorherigen Modell, der R6 einfahren konnte.


“Wir konnten uns wieder von Session zu Session verbessern, was unseren guten Weg unterstreicht. Beim Setup sind wir endlich dort, wo es sein soll“, fügte er an. Im zweiten Rennen konnte er seinen Rückstand auf den Sieger um zehn Sekunden verringern, dennoch ist es noch ein großer Schritt in Richtung der Punkteränge.


“Das ist das zukünftige Ziel und ich will natürlich auch weiter nach vorne kommen. Wir sind die Neulinge in der Weltmeisterschaft, ich als Fahrer, aber auch das Team und das spüren wir natürlich auf solchen Strecken wie Donington, wo wir im Gegensatz zu fast allen Kontrahenten, noch null Erfahrungen haben extrem“, erzählte der Oberösterreicher, für den es nun in die Sommerpause geht.


Denn die Meisterschaftssaison umfasst noch vier weitere Stationen, die mit der französischen Runde Anfang September fortgesetzt werden. “Für den finalen Part der Saison sollten wir nun mit dem Setup gut aufgestellt sein, wir werden im Sommer sicher auch noch testen und unsere Erfahrungen auf der R9 vertiefen. Ich hoffe wir kommen dort den Punkterängen näher, wenn es heuer nicht mehr klappt, dann sicher 2027“, gibt sich Kofler optimistisch.

Small steps forward for Andreas Kofler at his maiden races at Donington Park

EN: The eighth round of the Supersport World Championship awaited Andreas Kofler and Team Motorsport Kofler this weekend at the historic Donington Park circuit in England. The 21-year-old was racing for the first time on the 3.2-kilometer track in Leicestershire, which has long hosted the Motorcycle World Championship and also once hosted the Formula 1 World Championship.


“Overall, we can be satisfied with the weekend, even if the race results don't necessarily reflect that,” said Andreas Kofler after finishing the weekend in 26th and 24th place in the two races. He feels noticeably more comfortable on his Yamaha R9, having won both of his IDM titles on the previous model, the R6.


“We were able to improve from session to session, which underlines our progress. We've finally got the setup right,” he added. In the second race, he managed to reduce his gap to the winner by ten seconds, but it's still a long way from scoring points.


“That’s the future goal, and of course I want to keep moving forward. We’re the newcomers in the World Championship, both me as a rider and the team, and we definitely feel that on tracks like Donington, where, unlike almost all our competitors, we have virtually no experience,” explained the Upper Austrian, who is now heading into the summer break.


The championship season still has four more rounds to go, starting with the French round at the beginning of September. “We should now be well-prepared with the setup for the final part of the season. We’ll certainly do some more testing over the summer and further develop our experience on the R9. I hope we can get closer to scoring points there; if it doesn’t work out this year, then certainly in 2027,” Kofler said optimistically.

von Peter Maurer 15. Juni 2026
In Misano wartete an diesem Wochenende der siebte Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft auf das Team Motorsport Kofler rund um Andreas Kofler. Der Yamaha-Pilot landete in den beiden Rennen auf den Rängen 28 und 30.
von Peter Maurer 31. Mai 2026
Auf den Plätzen 27 und 28 beendete der Österreicher Andreas Kofler die beiden Rennen der Supersport-Weltmeisterschaft in Aragon in Spanien. Punkte blieben dem Fahrer des Teams Motorsport Kofler auch diesmal verwehrt, aber zumindest konnte der zweifache Gewinner der IDM-Supersport der letzten beiden Jahre seine eigenen
von Peter Maurer 17. Mai 2026
Mit einigen guten Zeiten aus den Trainings, aber auch der Ernüchterung, dass es noch zu keinen Punkten reichte und blauen Flecken von einem Abflug im ersten Rennen, trat Andreas Kofler die Heimreise vom fünften Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Most an. Das zweite Rennen schloss er auf Rang 24 ab, büßte vor all
von Peter Maurer 3. Mai 2026
Ein schwieriges Rennwochenende beim vierten Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft hatte Andreas Kofler erwartet, kannte weder er noch sein Team Motorsport Kofler die Strecke in Ungarn. Am Ende erwies sich der Trip ins Nachbarland als bittere Lehrstunde für den 21-jährigen Oberösterreicher und sein Team.
von Peter Maurer 30. April 2026
Der vierte Saisonstopp mit den Läufen sieben und acht der Supersport-Weltmeisterschaft wartet an diesem Wochenende in Ungarn auf Andreas Kofler. Der Yamaha-Pilot von Motorsport Kofler ist auf dem 4,075 Kilometer langen Kurs am östlichen Ende des Plattensees in Österreichs Nachbarland noch nie gefahren.
von Peter Maurer 19. April 2026
In der 13. Runde sorgte ein heftiger Regenschauer und daraus resultierende Stürze dafür, dass der zweite Lauf der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden, vorzeitig mit einer Roten Flagge beendet wurde. Der Österreicher Andreas Kofler vom Team Motorsport Kofler lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang 22 und
von Peter Maurer 19. April 2026
Zum zweiten Mal in seiner Karriere nahm Maximilian Kofler am legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer bildete er ein Trio für das Team Motobox Kremer Racing by 321. Nach einem Defekt landete der Österreicher mit seinen Partnern außerhalb d
von Peter Maurer 18. April 2026
Nach einem guten Start endete das erste Rennen beim Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden früh für Andreas Kofler. Nach nur drei Runden kam der junge Österreicher zu Sturz. Er setzte das Rennen noch fort, ein längerer Reparaturstopp ließ aber dann nur mehr einige Trainingskilometer zu.
von Peter Maurer 16. April 2026
Nachdem er im letzten Jahr schon zwei Einsätze in der FIM Endurance World Championship gegeben hat, wird Maximilian Kofler am Wochenende eine Yamaha R1 in Le Mans beim 24-Stunden-Rennen lenken. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer wird er sich die Arbeit beim deutschen Team Motobox Kremer Racing by 321 teilen. "Le Mans ist schon ein sehr beeindruckendes Rennen, vor allem von der Kulisse her", blickte der 25-Jährige voraus. Einmal Tank leerfahren lautet das Motto bei seinen Schichten im Rennmodus, der einen ganzen Tag dauert. "Außer es regnet, dann fahren wir sogar Doppelstints", fügte er an. Eine Schicht dauert gut eine Stunde, dann steigt der nächste Fahrer wieder auf das Motorrad auf. Zu dritt müssen sich die Fahrer dann abwechseln um die 24 Stunden zu absolvieren, "Es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man bedenkt, dass ein normales Rennen zwischen einer halben Stunde und 50 Minuten dauert. Zwar gehst du auf der Langstrecke nicht so an dein Limit, aber es ist schon extrem fordernd durch die Länge", so Kofler. Speziell ist in dem französischen Traditions-Motorsport-Ort auch die Nacht. "Die Strecke ist aber gut ausgeleuchtet, von dem her ist die Umstellung nicht so groß. Die Temperaturen sind aber frisch und speziell bei schlechten Witterungsbedingungen musst du sehr vorsichtig sein", weiß Kofler. Das Rennen beginnt am Samstag um 15.00 Uhr und endet am Sonntag um die selbe Zeit.
von Peter Maurer 16. April 2026
Nach dem Einstand in die Supersport-Weltmeisterschaft, mit den Plätzen 21 und 24 durch Andreas Kofler, geht es für das österreichische Team Motorsport Kofler nun in die nächste Runde. In Assen wartet nicht nur ein traditioneller Kurs, sondern auch einer den das Team und ihr Fahrer aus den letzten Jahren kennen.