Licht und Schatten in Most für Andreas Kofler
Gute Trainingszeiten aber noch keine Punkte in der Debüt-Saison

Mit einigen guten Zeiten aus den Trainings, aber auch der Ernüchterung, dass es noch zu keinen Punkten reichte und blauen Flecken von einem Abflug im ersten Rennen, trat Andreas Kofler die Heimreise vom fünften Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Most an. Das zweite Rennen schloss er auf Rang 24 ab, büßte vor allem gegen Rennende noch einige Positionen ein.
“Mir ist die Kraft ausgegangen und dann haben vor allem auch die Schmerzen überwogen“, schilderte der junge Österreicher, der mit dem Team Motorsport Kofler seine erste volle Saison in der Weltmeisterschaft auf einer Yamaha R9 bestreitet. Im ersten Lauf am Samstag flog er nach wenigen Runden heftig ab, lag dort nach einem guten Start schon in Punktenähe.
“Es ist eigentlich ganz gut gegangen in Most im Vergleich vor allem zum letzten Stopp in Ungarn. Aber es sind mir leider ein paar Fehler passiert“, erinnerte sich der 21-Jährige. Die Superpole beendete er auf Rang 18, die gute Startposition im ersten Lauf verhinderte aber eine Strafe der Rennleitung, die ihn um sechs Plätze zurückstufte.
Trotzdem machte er mit einem guten Start etliche Positionen wieder wett, ehe er nach einigen Runden dann sein Rennen im Kiesbett beendete. Mit einigen Schrammen und blauen Flecken kam der Oberösterreicher zum Glück glimpflich davon und bis zum zweiten Rennen am Sonntag wurde auch sein Bike vom Team wieder einsatzfertig gemacht.
“Dennoch habe ich die Sturzfolgen gespürt, weshalb mir nach der ersten Hälfte die Luft ausgegangen ist. Ich verlasse aber Most mit einem positiven Gefühl, denn in der Quali war ich unter einer Sekunde an der Pole-Zeit dran und wir haben uns wieder weiterentwickelt. Es ist ein Lernjahr und von dem her ist jeder Schritt nach vorne wichtig“, bilanzierte er abschließend. In zwei Wochen wartet in Aragon in Spanien der nächste Lauf auf ihn.
High- and Lowlights at Most for Andreas Kofler in the Supersport World Championship

With some good times from practice, but also the disappointment of not scoring any points and bruises from a crash in the first race, Andreas Kofler began his journey home from the fifth round of the Supersport World Championship in Most. He finished the second race in 24th place, losing several positions, especially towards the end.
“I ran out of energy, and then the pain took over,” explained the young Austrian, who is contesting his first full season in the World Championship on a Yamaha R9 with Team Motorsport Kofler. In the first race on Saturday, he crashed heavily after just a few laps, having been close to scoring points after a good start.
“It actually went quite well in Most, especially compared to the last round in Hungary. But unfortunately, I made a few mistakes,” the 21-year-old recalled. He finished Superpole in 18th place, but his good starting position in the first race was thwarted by a penalty from race control, which penalized him six places.
“Despite a good start, he made up several positions before crashing into the gravel after a few laps and ending his race. Fortunately, the Upper Austrian escaped with only a few scrapes and bruises, and his bike was repaired by the team and ready for the second race on Sunday.
“Nevertheless, I felt the effects of the crash, which is why I ran out of steam after the first half. But I'm leaving Most with a positive feeling, because I was less than a second off pole time in qualifying, and we've made further progress. It's a learning year, so every step forward is important,” he concluded. The next race awaits him in Aragon, Spain, in two weeks.









