Platz zwei im ersten Rennen in Oschersleben

Peter Maurer • 5. Juli 2025

Andreas Kofler zurück im Titelkampf der IDM-Supersport

Zum zweiten Mal in dieser Saison ging es für das oberösterreichische Team Motorsport Yamalube Kofler nach Oschersleben, wo der vierte Stopp der Internationalen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft (IDM) am Programm stand. Im ersten Rennen am Samstag landete Titelverteidiger Andreas Kofler von der Pole-Position aus auf dem zweiten Platz, sein Teamkollege Marvin Siebdrath wurde Siebter. Am Sonntag wartet noch ein weiterer Lauf der Supersport, sowie auch beide Läufe der Superbike-Klasse mit Maximilian Kofler, der diese von Startplatz zwölf in Angriff nimmt.

"Die Qualifikation war richtig gut, wir haben wieder mal die Pole-Position geholt mit einem guten Abstand auf die Gegner", schilderte Andreas Kofler, dessen Hauptkonkurrent und aktueller Meisterschaftsführender Dirk Geiger vom letzten Startplatz ins Rennen startete. Der Honda-Pilot musste in Oschersleben seinen vierten Motor einbauen, weshalb er für beide Läufe an diesem Wochenende das Feld von hinten aufrollen muss.

Die schwere Aufgabe löste er aber mit Bravour und gewann das Rennen vor Kofler. "Es ist wirklich unvorstellbar, was er da geleistet hat. Nach dem Rennen hat er mir aber auch gesagt, dass er sich mit dem Aufholen leichter getan hat, als dann vorne wegzufahren", erzählte der Österreicher, der das Rennen lang anführte, sich aber nicht wirklich aus der Spitzengruppe lösen konnte. Als Geiger die Spitze übernahm, konnte er sich auch nicht absetzen, weshalb der Kampf um den Sieg nach 15 Runden erst in den letzten Kurven entschieden wurde, um eine Zehntel zu Gunsten des Deutschen.

"Der Wind war heftig und deshalb bin ich nie so richtig weggekommen. In den letzten Runden hatte ich sicher die beste Pace im Feld, aber am Ende war es nicht genug, um nochmals an Dirk vorbeizukommen. Ich konnte aber dort anschließen, wo ich zum Auftakt aufgehört habe und das stimmt mich positiv", so Kofler, der trotzdem einiges an Boden auf seinen Konkurrenten gutmachen konnte. Denn Geiger wurde sein Sieg in Most aberkannt, da sein dort eingesetzter Motor nicht mehr ordnungsmäßig plombiert war.

Dadurch erbte Marvin Siebdrath seinen ersten Sieg in der IDM Supersport, der Deutsche wurde vor zwei Wochen in diesem Rennen Zweiter. In Oschersleben lief es für den Sachsen bislang aber nicht ganz nach Wunsch. "Ich kämpfe das ganze Wochenende damit, auf Speed zu kommen und fahre meiner Leistung hinterher", schilderte der 21-Jährige, der den ersten Lauf am Samstag auf Platz sieben abschloss. "Am Ende bin ich dort angekommen, wo ich weggefahren bin. Mein Anspruch von der Platzierung ist aber ein anderer", fügte er an.

Nachdem er sich am Freitag in der Pre-Qualifikation unter die besten Zwölf klassieren konnte, schloss Maximilian Kofler die Superpole der Superbikes auf Rang zwölf ab und wird damit die zwei Rennen am Sonntag aus Reihe vier in Angriff nehmen. Gerade einmal eine Sekunde lag er mit seinen 1:25.382 hinter der ersten Startreihe. "Das war so ziemlich das Maximum, was rauszuholen war. Auf dieser Strecke sind wir mit der R1 sehr am Limit unterwegs, hinzu wurde mir auch leider die schnellste Runde in der Quali gestrichen, nachdem ich die Streckenbegrenzung überschritten habe", resümierte der 24-Jährige.

von Peter Maurer 17. Mai 2026
Mit einigen guten Zeiten aus den Trainings, aber auch der Ernüchterung, dass es noch zu keinen Punkten reichte und blauen Flecken von einem Abflug im ersten Rennen, trat Andreas Kofler die Heimreise vom fünften Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Most an. Das zweite Rennen schloss er auf Rang 24 ab, büßte vor all
von Peter Maurer 3. Mai 2026
Ein schwieriges Rennwochenende beim vierten Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft hatte Andreas Kofler erwartet, kannte weder er noch sein Team Motorsport Kofler die Strecke in Ungarn. Am Ende erwies sich der Trip ins Nachbarland als bittere Lehrstunde für den 21-jährigen Oberösterreicher und sein Team.
von Peter Maurer 30. April 2026
Der vierte Saisonstopp mit den Läufen sieben und acht der Supersport-Weltmeisterschaft wartet an diesem Wochenende in Ungarn auf Andreas Kofler. Der Yamaha-Pilot von Motorsport Kofler ist auf dem 4,075 Kilometer langen Kurs am östlichen Ende des Plattensees in Österreichs Nachbarland noch nie gefahren.
von Peter Maurer 19. April 2026
In der 13. Runde sorgte ein heftiger Regenschauer und daraus resultierende Stürze dafür, dass der zweite Lauf der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden, vorzeitig mit einer Roten Flagge beendet wurde. Der Österreicher Andreas Kofler vom Team Motorsport Kofler lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang 22 und
von Peter Maurer 19. April 2026
Zum zweiten Mal in seiner Karriere nahm Maximilian Kofler am legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer bildete er ein Trio für das Team Motobox Kremer Racing by 321. Nach einem Defekt landete der Österreicher mit seinen Partnern außerhalb d
von Peter Maurer 18. April 2026
Nach einem guten Start endete das erste Rennen beim Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden früh für Andreas Kofler. Nach nur drei Runden kam der junge Österreicher zu Sturz. Er setzte das Rennen noch fort, ein längerer Reparaturstopp ließ aber dann nur mehr einige Trainingskilometer zu.
von Peter Maurer 16. April 2026
Nachdem er im letzten Jahr schon zwei Einsätze in der FIM Endurance World Championship gegeben hat, wird Maximilian Kofler am Wochenende eine Yamaha R1 in Le Mans beim 24-Stunden-Rennen lenken. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer wird er sich die Arbeit beim deutschen Team Motobox Kremer Racing by 321 teilen. "Le Mans ist schon ein sehr beeindruckendes Rennen, vor allem von der Kulisse her", blickte der 25-Jährige voraus. Einmal Tank leerfahren lautet das Motto bei seinen Schichten im Rennmodus, der einen ganzen Tag dauert. "Außer es regnet, dann fahren wir sogar Doppelstints", fügte er an. Eine Schicht dauert gut eine Stunde, dann steigt der nächste Fahrer wieder auf das Motorrad auf. Zu dritt müssen sich die Fahrer dann abwechseln um die 24 Stunden zu absolvieren, "Es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man bedenkt, dass ein normales Rennen zwischen einer halben Stunde und 50 Minuten dauert. Zwar gehst du auf der Langstrecke nicht so an dein Limit, aber es ist schon extrem fordernd durch die Länge", so Kofler. Speziell ist in dem französischen Traditions-Motorsport-Ort auch die Nacht. "Die Strecke ist aber gut ausgeleuchtet, von dem her ist die Umstellung nicht so groß. Die Temperaturen sind aber frisch und speziell bei schlechten Witterungsbedingungen musst du sehr vorsichtig sein", weiß Kofler. Das Rennen beginnt am Samstag um 15.00 Uhr und endet am Sonntag um die selbe Zeit.
von Peter Maurer 16. April 2026
Nach dem Einstand in die Supersport-Weltmeisterschaft, mit den Plätzen 21 und 24 durch Andreas Kofler, geht es für das österreichische Team Motorsport Kofler nun in die nächste Runde. In Assen wartet nicht nur ein traditioneller Kurs, sondern auch einer den das Team und ihr Fahrer aus den letzten Jahren kennen.
von Peter Maurer 29. März 2026
Am Sonntag stand der zweite Lauf bei der Supersport-WM in Portimao am Programm und nach Rang 21 am Samstag gab es den 24. Platz im zweiten Rennen am Sonntag für Andreas Kofler bei seinem Debüt, welches er auf einer Yamaha R9 für das oberösterreichische Team Motorsport Kofler bestritt.
von Peter Maurer 28. März 2026
Erstmals stand am Samstag die Yamaha R9 des oberösterreichischen Teams Motorsport Kofler in der Startaufstellung des Weltmeisterschaftslaufes in Portimao und Pilot Andreas Kofler beendete das Rennen auf Rang 21. Rund elf Sekunden fehlten ihm am Ende der 17 Runden auf die Punkte bei seinem Premierenrennen als Fixstarter