Dritter Platz für Marvin Siebdrath in Schleiz

Peter Maurer • 31. Mai 2025

Podium nach langem Warten in der Supersport

Ein paar Stunden musste das Team Yamalube Motorsport Kofler beim zweiten Stopp der Internationalen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft am Schleizer Dreieck warten, ehe das Podium im ersten Supersport-Rennen für Lokalmatador Marvin Siebdrath bestätigt wurde. Denn der erste Lauf wurde vorzeitig abgebrochen, nachdem der junge Deutsche im Infight mit seinem Kontrahenten Luca De Vleeschauwer zu Sturz kam. Der Belgier wurde als Verursacher ausgemacht, weshalb die beiden im Abbruchrennen die Positionen tauschten. Somit erzielte Siebdrath sein erstes Podium für das Team aus Oberösterreich.

“Die Erleichterung ist groß nach der Entscheidung und auch die Freude. Ich hatte eine gute Rennpace und habe mich auf den dritten Platz nach vorne gekämpft, ehe dann Luca reinstach und wir beide zu Sturz kamen“, schilderte der Deutsche, der hinter Dirk Geiger und Daniel Blin Dritter des ersten Rennens wurde.

Sein Teamkollege Andreas Kofler lag auch lange im Kampf um das Podium, ehe er aufgrund von technischen Problemen auf Platz zehn zurückfiel. “Unterm Strich war heute einfach nicht mehr drinnen, auch nach dem Schreckmoment vom Freitag“, erzählte der Attnang-Puchheimer, der im ersten Freien Training einen heftigen Abflug hatte. Bei einem Tempo von über 200 km/h hatte er einen Vorderradrutscher, den er zwar zum Glück unbeschadet überstand, nicht aber sein Motorrad.

Kofler verpasste das zweite Training auf der Naturrennstrecke, konnte sich aber trotz der Probleme als Elfter für das Rennen qualifizieren. Aus der vierten Reihe lieferte er wieder einen Blitzstart ab und lag schon in den Top fünf, ehe er am Ende noch einige Positionen einbüßte. “Schleiz ist schon eine sehr spezielle Strecke, von dem her ist jede Trainingsminute wichtig. Am Freitag hatte ich durch den Abflug nur eine halbe Session, von dem her war nicht zu erwarten, dass ich am Samstag schon ganz vorne mitkämpfe“, fügte er an.

In der Meisterschaft rutschte er auf den zweiten Platz zurück, gerade einmal acht Punkte trennen ihn aber vom neuen Führenden Geiger. Siebdrath kletterte auf den vierten Platz nach vorne. “Aufs Podium zu klettern war mein Ziel für dieses Wochenende und ich bin sehr glücklich, dass es gleich in Lauf eins geklappt hat. Und vielleicht geht es sich ja morgen noch einmal aus“, so der junge Deutsche, der im ersten Lauf der beste Yamaha-Pilot war.

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