Schleizer Dreieck Runde 2 der IDM-Saison

Peter Maurer • 29. Mai 2025

Traditionsrennstrecke in Thüringen ruft zum Wochenende

Am Wochenende geht es für das Team Yamalube Motorsport Kofler zum zweiten Stopp in der diesjährigen Saison der Internationalen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft (IDM). Gefahren wird am Schleizer Dreieck, einer Naturrennstrecke mit einer Länge von 3,8 Kilometern und einer über 100-jährigen Geschichte.

Als Führender der Supersport-Meisterschaft, nach einem Sieg und einem zweiten Platz in Oschersleben, geht Andreas Kofler auf die Traditionsrennstrecke in Thüringen. “Es ist nicht unbedingt meine Lieblingsstrecke, aber ich will so konstant wie möglich sein in diesem Jahr fahren. Der Auftakt in die Saison war sehr gut, was wir auch einer tollen Teamarbeit zu verdanken haben. Da heißt es jetzt in Schleiz anzusetzen und dann sehen wir, was rauskommt“, blickte der Titelverteidiger voraus.

Neun Zähler beträgt sein Punktepolster auf den Belgier Luca de Vleeschauwer, elf auf den Deutschen Dirk Geiger, der Kofler im zweiten Rennen von Oschersleben bezwingen konnte, nachdem der Österreicher im ersten Rennen einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg einfahren konnte. Kofler holte zudem die Pole-Position und erzielte in beiden Läufen die schnellsten Runden des Rennens.

Einen guten Einstand im oberösterreichischen Team gab Marvin Siebdrath, dessen Vorfreude auf das zweite Rennwochenende recht groß ist. “Ich freue mich schon sehr auf Schleiz. Es ist ja, bezogen auf die Anreise, mein Heimrennen und deswegen werden viele Freunde und die Familie dabei sein“, erklärte der Deutsche. Der Neuzugang im Team hatte ein gutes Auftaktwochenende in Oschersleben, landete dort auf den Plätzen vier und sieben. “Ich möchte den Schwung vom ersten Wochenende mitnehmen. Im letzten Jahr war Schleiz mein bestes Rennen, das motiviert natürlich zusätzlich. Ich möchte einen weiteren Schritt machen, mich wieder ein Stück weit verbessern“, fügte er an.

Auch Superbike-Pilot Maximilian Kofler war mit seinem Auftakt in die neue IDM-Saison, seine zweite in der höchsten Klasse, durchaus zufrieden. Der erfahrene WM-Pilot ist aber kein besonderer Freund der Naturrennstrecke in Thüringen: “Schleiz ist so eine eigene Sache, gehört nicht zu meinen liebsten Strecken. Von dem her habe ich keine großen Erwartungen. In Oschersleben lief es aber auch viel besser als in meiner Debütsaison, von dem her lasse ich mich jetzt überraschen und will das Bestmögliche rausholen am Wochenende.“

Am Samstag steht in der Supersport-Klasse der erste Lauf am Programm, am Sonntag wartet dann das zweite Rennen. In der Superbike sind beide Rennen für den Sonntag angesetzt.


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