Zweiter Platz am Sonntag für Andreas Kofler

Peter Maurer • 11. Mai 2025

Titelverteidiger verlässt IDM-Auftakt in Oschersleben als Gesamtführender

Nach seinem Sieg am Samstag im ersten Lauf der Internationalen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft (IDM) in Oschersleben, landete Titelverteidiger Andreas Kofler im zweiten Rennen auf dem zweiten Platz hinter dem Deutschen Dirk Geiger, verteidigte aber seine Führung und somit verlässt die Nummer eins des Vorjahres in der Supersport-Klasse das erste Saisonwochenende wieder mit der ersten Position im Gesamtklassement.

“Es war ein geglückter Auftakt in die neue Saison. 45 Punkte sind nahe an der Perfektion, von dem her passt alles nach dem ersten Wochenende“, meinte der 20-Jährige vom Team Yamalube Motorsport Kofler. Der Oberösterreicher kämpfte im zweiten Rennen bis zum Schluss um den Sieg, musste sich nur hauchdünn Geiger geschlagen geben. “Wir sind wieder vom Beginn bis zur Zielflagge eine unglaubliche Pace gegangen“, so der Österreicher, der damit 45 der 50 möglichen Zähler zum Saisonauftakt einfahren konnte.

Sein neuer Teamkollege Marvin Siebdrath landete im zweiten Rennen auf dem siebten Rang. Seinen guten Startplatz aus der ersten Reihe, Siebdrath qualifizierte sich als Dritter, konnte er nicht ideal umsetzen, musste sich dann durch das Feld kämpfen. “Von der Geschwindigkeit her war es gut und ich konnte auch gut überholen. Es ist nicht alles nach Wunsch gelaufen, aber ich konnte gute Punkte mitnehmen“, so der Deutsche.

Während die Supersport-Piloten am Samstag schon ihr erstes Rennen hatten, warteten in der Superbike-Klasse noch beide Läufe in Oschersleben am Sonntag. Im ersten wurde Maximilian Kofler Achter, im zweiten landete er auf Rang elf im Hinblick auf die Meisterschaftspunkte. “Nachdem es im letzten Jahr hier so gar nicht funktionierte, haben wir sicher über den Winter einen Schritt gemacht. Im Rennen tue ich mich noch schwer, wirklich konstant die schnellen Runden rauszuschütteln“, analysierte der 24-Jährige.

Der zweite Saisonstopp für das oberösterreichische Team ist dann in drei Wochen am Schleizer Dreieck.

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