Plätze 7 und 10 für Maximilian in Barcelona
Peter Maurer • 11. Juni 2019
Zwei Topergebnisse in der Junioren-Weltmeisterschaft in Katalonien
Auf ein hervorragendes Wochenende kann Maximilian Kofler beim vierten Stopp der Moto3-Juniorenweltmeisterschaft in Barcelona zurückblicken. Der 18-Jährige aus Attnang-Puchheim eroberte seine beiden besten Karriereergebnisse in den zwei Läufen in der am WM-Kurs nahe der katalanischen Haupstadt. Von Startplatz 15 kämpfte er sich nach vorne und sammelte erneut wertvolle Punkte in dieser Saison.
"Das war richtig geil. Wir haben echt hart gearbeitet an den Setups und ich freue mich, dass ich den Einsatz des Teams mit diesen Topergebnissen belohnen konnte", freute sich der KTM-Pilot nach den Läufen in Barcelona. In der Qualifikation stellte der Fahrer des Sama Global Angel Nieto Teams sein Bike in die fünfte Startreihe. Wie schon bei seinen letzten Rennen in Valencia und Le Mans zeigte er zwei Blitzstarts und kämpfte sich schnell nach vor.
Von 15 auf 10 ging es in der ersten Runde des ersten Rennens. "Der Start war hervorragend, dann bin ich aber wieder ein wenig zurückgefallen. Nach dem Neustart hat wieder alles gepasst und ich habe das Tempo der Spitzengruppe gut mitgehen können. Leider habe ich noch in der letzten Runde zwei Positionen verloren, sonst wäre es noch besser gelaufen", resümierte Maximilian, der 6,5 Sekunden hinter Sieger Carlos Tatay (KTM) den siebten Rang belegte. Auf Rang vier fehlten dem Oberösterreicher nur vier Zehntel.
Auch im zweiten Rennen zeigte Maximilian eine hervorragende Leistung. "Der Start war erneut super, ich bin gut weggekommen und an der Spitze drangeblieben", erzählte der 18-Jährige. Allerdings gerieten zwei seiner Kontrahenten direkt vor ihm im Zweikampf aneinander und kollidierten. Haarscharf konnte der junge Österreicher noch ausweichen, verlor dadurch aber Plätze und Zeit: "Da ist auch dann ein Loch zur Führungsgruppe aufgerissen, das wir nicht mehr schließen konnte". Clever blieb er dann im Windschatten auf dritter, vierter Position in der Verfolgergruppe. In der Schlussrunde attackierte der KTM-Pilot noch einmal und machte noch zwei Positionen gut: "Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes. Auf dieser Leistung können wir jetzt in der zweiten Saisonhälfte gut aufbauen.“ In der WM-Gesamtwertung liegt der Oberösterreicher nach sechs Rennen auf dem 12. Platz mit 24 Punkten.
Weniger Glück hatte sein 14-jähriger Bruder Andreas an diesem Wochenende im European Talent Cup. Eine Grid-Strafe von zwölf Plätzen, da der junge Honda-Pilot in der Auslaufrunde zu langsam vor, warf ihn in die letzte Startreihe zurück. Nach einer tollen Aufholjagd im Rennen, er kämpfte sich unter die Top 20 zurück und schnupperte schon an Punkten, stürzte er und schmiss sein Bike in der letzten Runde in das Kiesbett. Glücklicherweise blieb er bei dieser Aktion unverletzt.
EN: Two top results at Catalunya
Maximilian Kofler can look back on a perfect weekend at the 4th round of FIM CEV Repsol’s Moto3 Junior World Championship at Barcelona. The 18-year-old managed to score his career-best-results at the track near the capitol of Catalunya. After starting from P15 he continued to push forward and scored points in both races.
"This was awesome. We worked hard on the setup this weekend and I’m glad that I managed to reward the effort and commitment of my team”, told the KTM-Rider after the two races at Barcelona. After a solid qualification he started from fifth row. As in the last races he had two quick starts and battled his way to the front.
In the first lap of the first race he overtook five opponents. “It was a perfect start. Unfortunately, I fell back a little bit. After the race was re-started all was good again and I was able to ride the pace of the leaders. In the last lap I lost two positions, otherwise it would have been even better” summed up Maximilian, who finished 6.5 seconds behind winner Carlos Tatay on seventh place. He missed fourth place by only four tenths of a second.
Second race also was good for Maximilian. “I had a superb start again and followed the top riders in the first laps”, reported the 18-year-old. However, two opponents ahead of him had a clash. The Austrian managed to pass them around, but lost some places and time. “The gap to the front runners opened up due to this incident and we weren’t able to catch them”, explained Maximilian. Then he stayed in the slipstream on third and fourth position of his group. In the last lap he launched an attack, overtook two riders and finished on tenth place: “I’m very happy with my weekend. I managed to get two promising results and now we are heading to the second part of the season”. At the championship the young Austrian is placed twelfth after six races and scored 24 points.
Ergebnisse / Results:
Moto3 - Junior World Championships Round Four – Race 1:
1. Carlos Tatay (ESP) / KTM / Fundacion Andreas Perez
2. Barry Baltus (BEL) / KTM / Sama Global Angel Nieto Team
3. Jeremy Alcoba (ESP) / HUSQVARNA / Laglisse Academy
7. Maximilian Kofler (AUT) / KTM / Sama Global Angel Nieto Team
1. Jeremy Alcoba (ESP) / HUSQVARNA / Laglisse Academy
2. Barry Baltus (BEL) / KTM / Sama Global Angel Nieto Team
3. Xavier Artigas (ESP) / HONDA / Leopard Impala Honda Team
10. Maximilian Kofler (AUT) / KTM / Sama Global Angel Nieto Team
1. Izan Guevara (ESP) / HONDA / Cuna de Campeones
2. Fermin Aldeguer (ESP) / HONDA / Bester Capital Dubai
3. Daijiro Sako (JPN) / HONDA / Cuna de Campeones
DNF Andreas Kofler (AUT) / HONDA / Sokol Race Team FMT

Mit einigen guten Zeiten aus den Trainings, aber auch der Ernüchterung, dass es noch zu keinen Punkten reichte und blauen Flecken von einem Abflug im ersten Rennen, trat Andreas Kofler die Heimreise vom fünften Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Most an. Das zweite Rennen schloss er auf Rang 24 ab, büßte vor all

Ein schwieriges Rennwochenende beim vierten Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft hatte Andreas Kofler erwartet, kannte weder er noch sein Team Motorsport Kofler die Strecke in Ungarn. Am Ende erwies sich der Trip ins Nachbarland als bittere Lehrstunde für den 21-jährigen Oberösterreicher und sein Team.

Der vierte Saisonstopp mit den Läufen sieben und acht der Supersport-Weltmeisterschaft wartet an diesem Wochenende in Ungarn auf Andreas Kofler. Der Yamaha-Pilot von Motorsport Kofler ist auf dem 4,075 Kilometer langen Kurs am östlichen Ende des Plattensees in Österreichs Nachbarland noch nie gefahren.

In der 13. Runde sorgte ein heftiger Regenschauer und daraus resultierende Stürze dafür, dass der zweite Lauf der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden, vorzeitig mit einer Roten Flagge beendet wurde. Der Österreicher Andreas Kofler vom Team Motorsport Kofler lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang 22 und

Zum zweiten Mal in seiner Karriere nahm Maximilian Kofler am legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer bildete er ein Trio für das Team Motobox Kremer Racing by 321. Nach einem Defekt landete der Österreicher mit seinen Partnern außerhalb d

Nach einem guten Start endete das erste Rennen beim Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden früh für Andreas Kofler. Nach nur drei Runden kam der junge Österreicher zu Sturz. Er setzte das Rennen noch fort, ein längerer Reparaturstopp ließ aber dann nur mehr einige Trainingskilometer zu.

Nachdem er im letzten Jahr schon zwei Einsätze in der FIM Endurance World Championship gegeben hat, wird Maximilian Kofler am Wochenende eine Yamaha R1 in Le Mans beim 24-Stunden-Rennen lenken. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer wird er sich die Arbeit beim deutschen Team Motobox Kremer Racing by 321 teilen. "Le Mans ist schon ein sehr beeindruckendes Rennen, vor allem von der Kulisse her", blickte der 25-Jährige voraus. Einmal Tank leerfahren lautet das Motto bei seinen Schichten im Rennmodus, der einen ganzen Tag dauert. "Außer es regnet, dann fahren wir sogar Doppelstints", fügte er an. Eine Schicht dauert gut eine Stunde, dann steigt der nächste Fahrer wieder auf das Motorrad auf. Zu dritt müssen sich die Fahrer dann abwechseln um die 24 Stunden zu absolvieren, "Es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man bedenkt, dass ein normales Rennen zwischen einer halben Stunde und 50 Minuten dauert. Zwar gehst du auf der Langstrecke nicht so an dein Limit, aber es ist schon extrem fordernd durch die Länge", so Kofler. Speziell ist in dem französischen Traditions-Motorsport-Ort auch die Nacht. "Die Strecke ist aber gut ausgeleuchtet, von dem her ist die Umstellung nicht so groß. Die Temperaturen sind aber frisch und speziell bei schlechten Witterungsbedingungen musst du sehr vorsichtig sein", weiß Kofler. Das Rennen beginnt am Samstag um 15.00 Uhr und endet am Sonntag um die selbe Zeit.

Nach dem Einstand in die Supersport-Weltmeisterschaft, mit den Plätzen 21 und 24 durch Andreas Kofler, geht es für das österreichische Team Motorsport Kofler nun in die nächste Runde. In Assen wartet nicht nur ein traditioneller Kurs, sondern auch einer den das Team und ihr Fahrer aus den letzten Jahren kennen.

Erstmals stand am Samstag die Yamaha R9 des oberösterreichischen Teams Motorsport Kofler in der Startaufstellung des Weltmeisterschaftslaufes in Portimao und Pilot Andreas Kofler beendete das Rennen auf Rang 21. Rund elf Sekunden fehlten ihm am Ende der 17 Runden auf die Punkte bei seinem Premierenrennen als Fixstarter
