Kofler nur 0.327 Sekunden hinter Sieger in Mugello

Klaus Kofler • 3. Juli 2017

Vom 30.06.-02.07.2017 waren wir auf der Traditionsstrecke Mugello zu gast. Die Strecke in Mugello ist eine der schnellsten Strecken weltweit. Mit der über einen Kilometer langen Gerade waren spannende Kämpfe und Windschattenschlachten vorprogrammiert.

Nach den beiden Qualifyings qualifizierte sich der IXS-Pilot M. Kofler auf Position 13.

Im ersten Rennen hatte Kofler einen sehr guten Start, wurde jedoch in der ersten Kurve von anderen Fahrern abgedrängt und verlor so gleich wieder einige Plätze. In dem 14 Runden langen Rennen fuhr Maximilian dauernd in einem Zweikampf mit dem Misano-Sieger Fusco um Position 10. In der letzten Runde machte der HAK1 Wels Schüler einen kleinen Fahrfehler, der ihm dann den fünften TopTen Platz in Folge kostete. Nach Platz 11 im ersten Rennen nahm sich der 16-Jährige viel für Lauf zwei am Sonntag vor.


1. Bruno Ieraci 28'15.766

2. Nicholas Spinelli +0.647

3. Edoardo Sintoni +0.705

11. Maximilian Kofler +36.345


Der Start in den zweiten Lauf war für den KTM-Pilot nicht sehr gut. Somit versuchte er in der ersten Kurve vieles wieder gut zu machen. Dies klappte nur zum Teil, da Kofler als achter nach den ersten Kurven positioniert war und dann, ähnlich wie im ersten Rennen neben die Strecke gedrückt wurde. Dadurch viel Maximilian bis auf Position 15 zurück. Doch mit einer beherzten Fahrt in den letzten fünf Runden konnte er die acht Sekunden große Lücke zur Führungsgruppe schließen. In der letzten Runde war der Attnang-Puchheimer an den Führenden dran hatte dann aber zu wenig Zeit für weitere Überholmanöver, und wurde mit nur 0,327 Sekunden Rückstand auf den Sieger Nicholas Spinelli achter.


1. Nicholas Spinelli 26'31.257

2. Bruno Ieraci +0.012

3. Kevin Zannoni +0.022

8. Maximilian Kofler +0.327


Maximilian:

„Mit meiner Leistung im ersten Rennen bin ich nicht sehr zufrieden, da ich gerne wieder in die TopTen gefahren wäre. Leider war das in diesem Rennen nicht möglich. Mit Lauf zwei bin ich sehr zufrieden da mir mein Vater Klaus und Reinhard Zwirnen mit der Hilfe von Alex Linortner ein perfektes Bike aufgestellt haben. Leider konnte ich zu spät auf das Führungspaket aufschließen um noch einen Angriff zu starten, aber ich konnte meine persönliche Bestzeit im Vergleich zum Qualifying um 1,4 Sekunden verbessern. Danke an alle die mich dabei unterstützen und mir Helfen diese Ergebnisse einfahren zu können.“

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