Maximilian Kofler verlängert mit CIP-GREENPOWER

Peter Maurer • 5. November 2020

Partnerschaft geht 2021 in der Moto3-Weltmeisterschaft weiter

Auch im nächsten Jahr können Österreichs Fans den Oberösterreicher Maximilian Kofler in der Motorradweltmeisterschaft anfeuern. Der Attnang-Puchheimer bekommt auch 2021 die Chance, sich im französischen Team CIP-GREENPOWER in der Klasse Moto3 zu beweisen.

"Mit der Verlängerung fällt mir ein großer Stein vom Herzen. Es war alles andere als eine leichte Debütsaison bislang für mich. Die Dichte ist enorm und die speziellen Voraussetzungen der Corona-Situation haben mir das Eingewöhnen in die WM nicht erleichtert", berichtete der 20-Jährige aus Valencia, wo am Wochenende der 13. Lauf zur WM, der Große Preis von Europa, ausgetragen wird.

"Ich freue mich, dass ich die heuer begonnene Arbeit mit dem Team auch 2021 fortsetzen kann. Mit dem Japaner Kaito Toba bekomme ich erneut einen schnellen Mann an meine Seite gestellt, der seine fünfte Saison in dieser Klasse bestreiten wird. Da kann ich mir sicher einiges abschauen", so Kofler.

Der junge Österreicher freut sich nun auf die drei finalen Rennen der WM-Saison 2020: "Momentan ist das Wetter sehr schlecht in Spanien und es wird wohl mit nasser Strecke beginnen. Das liegt mir eigentlich nicht schlecht, im Regen war ich heuer schon super unterwegs", blickte er auf das Auftaktwochenende voraus. Der MotoGP-Zirkus bleibt nun für zwei Wochen in Valencia, ehe das Saisonfinale von 20. – 22. November in Portimao in Portugal über die Bühne geht.

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Nachdem er im letzten Jahr schon zwei Einsätze in der FIM Endurance World Championship gegeben hat, wird Maximilian Kofler am Wochenende eine Yamaha R1 in Le Mans beim 24-Stunden-Rennen lenken. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer wird er sich die Arbeit beim deutschen Team Motobox Kremer Racing by 321 teilen. "Le Mans ist schon ein sehr beeindruckendes Rennen, vor allem von der Kulisse her", blickte der 25-Jährige voraus. Einmal Tank leerfahren lautet das Motto bei seinen Schichten im Rennmodus, der einen ganzen Tag dauert. "Außer es regnet, dann fahren wir sogar Doppelstints", fügte er an. Eine Schicht dauert gut eine Stunde, dann steigt der nächste Fahrer wieder auf das Motorrad auf. Zu dritt müssen sich die Fahrer dann abwechseln um die 24 Stunden zu absolvieren, "Es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man bedenkt, dass ein normales Rennen zwischen einer halben Stunde und 50 Minuten dauert. Zwar gehst du auf der Langstrecke nicht so an dein Limit, aber es ist schon extrem fordernd durch die Länge", so Kofler. Speziell ist in dem französischen Traditions-Motorsport-Ort auch die Nacht. "Die Strecke ist aber gut ausgeleuchtet, von dem her ist die Umstellung nicht so groß. Die Temperaturen sind aber frisch und speziell bei schlechten Witterungsbedingungen musst du sehr vorsichtig sein", weiß Kofler. Das Rennen beginnt am Samstag um 15.00 Uhr und endet am Sonntag um die selbe Zeit.
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