Vorschau auf das IDM-Finale am Hockenheimring

Peter Maurer • 18. September 2024

Andreas Kofler greift nach Supersport-Titel

Vor ein bisschen mehr als vier Monaten begann am Sachsenring die Saison in der Internationalen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft für das Team Yamalube Motorsport Kofler. Gleich beim ersten Rennen gab es durch Andreas Kofler in der Supersport-Klasse das erste Podium, im zweiten folgte der erste Rennsieg. Der Österreicher ließ gleich noch drei weitere Siege folgen, in Assen feierte der zweite Supersport-Pilot des Teams, der Deutsche Lennox Lehmann seinen Premierenerfolg. Am kommenden Wochenende wartet nun das Saisonfinale und für die Yamaha-Mannschaft aus Attnang-Puchheim geht es um den Titel.

"Nervös bin ich nicht. Der Vorsprung ist gut und wenn wir so arbeiten wie an den anderen Wochenenden, dann werden wir den Titel einfahren können", gibt sich Andreas Kofler selbstbewusst. Und dass kann der 20-Jährige auch sein, liegt er vor dem letzten Wochenende 36,5 Punkte vor dem Belgier Luca de Vleeschauwer (Triumph) und 48 vor seinem Teamkollegen Lehmann. Der Belgier und der Deutsche sind auch die einzigen beiden, die Kofler von der Nummer eins Position noch verdrängen können, zumindest rechnerisch. Denn steht der Österreicher im ersten Rennen am Podium, so hat er den Meisterschaftsgewinn schon fixiert.

"Das ist auch der Plan", ergänzte der junge Österreicher. "Ich bin jetzt im vierten Jahr in dieser Klasse und habe mich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Die Saison war sehr gut für mich, an jedem einzelnen Wochenende zählte ich zu den schnellsten und das war vor dem Start in das neue Jahr alles andere als selbstverständlich", erklärte er weiter. Denn zu Jahresbeginn gründete er gemeinsam mit seinem Bruder Maximilian und Vater Klaus ein eigenes Rennteam. Die beiden Brüder agieren als Fahrer, Vater Klaus als Teameigner und Manager.

"Wir sind praktisch von Null losgestartet und waren zum Saisonauftakt gleich das schnellste Team in der Supersport. Das ist schon eine tolle Erfolgsgeschichte, die ich nun mit dem Gesamtsieg krönen will. In dieses Projekt haben wir alle viel reingesteckt", weiß der 20-Jährige und unterstreicht, dass es vor allem auch eine Teamleistung ist, dass er die Meisterschaft anführt. Von dieser tollen Arbeit profitiert auch Lennox Lehmann. Der Umsteiger aus der Supersport 300 Weltmeisterschaft überzeugte mit starken Trainingsleistungen und etablierte sich zuerst zum Podiumsfahrer, dann sogar in Assen schon zum Siegfahrer. Zuletzt gewann er im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans das Superfinale des Yamaha R7 European Cups.


"Ich freue mich extrem auf Hockenheim. Die Strecke hat mir schon auf der 300er viel Freude gemacht. Es warten die letzten beiden Saisonrennen, da will ich noch einmal alles rausholen für das bestmögliche Ergebnis in der Meisterschaft", blickte der Dresdner voraus. 11,5 Punkte beträgt sein Rückstand auf de Vleeschauwer, den er am letzten Rennwochenende noch wettmachen könnte, um einen Doppelsieg für sein Team in der Meisterschaftstabelle der Supersport-Klasse einfahren zu können.

Bei den Superbikes möchte Maximilian Kofler am letzten Wochenende wieder sich unter die Top Ten mischen und den Titel des besten Yamaha-Fahrers verteidigen. "Wir haben fast an jedem Wochenende diese Position innegehabt und ich würde gerne als bester R1-Pilot die Saison beenden", erzählte der 24-Jährige, der einen Vorsprung von 17 Punkten auf Thomas Gradinger mitnimmt. Aktuell liegt Kofler auf dem zehnten Platz in der Meisterschaft, pikanterweise vor drei Landsleuten.

Denn hinter ihm rangieren die beiden BMW-Piloten Philipp Steinmayer und Jan Mohr, dann folgt Markenkollege Gradinger. Steinmayer wird das letzte Rennen verletzungsbedingt auslassen müssen, weshalb er keine Zähler mehr auf sein Konto hinzufügen werden wird. Der Vorarlberger Mohr hingegen unterstrich seine Schnelligkeit mit zwei sechsten Plätzen am Nürburgring zuletzt.

"Natürlich wäre es schön, als bester Österreicher die Saison abzuschließen, wirklich eine Wertigkeit hat das aber nicht für mich. Ich will mich zum Abschluss noch einmal gut präsentieren. Die Umstellung von der Supersport auf die Superbike war schon eine große, aber ich konnte einige Akzente in dieser Saison schon setzen", meinte Kofler.

Sowohl in der Supersport als auch in der Superbike warten zwei Rennen beim Finale am Hockenheimring. Alle Läufe finden am Sonntag statt.

von Peter Maurer 17. Mai 2026
Mit einigen guten Zeiten aus den Trainings, aber auch der Ernüchterung, dass es noch zu keinen Punkten reichte und blauen Flecken von einem Abflug im ersten Rennen, trat Andreas Kofler die Heimreise vom fünften Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Most an. Das zweite Rennen schloss er auf Rang 24 ab, büßte vor all
von Peter Maurer 3. Mai 2026
Ein schwieriges Rennwochenende beim vierten Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft hatte Andreas Kofler erwartet, kannte weder er noch sein Team Motorsport Kofler die Strecke in Ungarn. Am Ende erwies sich der Trip ins Nachbarland als bittere Lehrstunde für den 21-jährigen Oberösterreicher und sein Team.
von Peter Maurer 30. April 2026
Der vierte Saisonstopp mit den Läufen sieben und acht der Supersport-Weltmeisterschaft wartet an diesem Wochenende in Ungarn auf Andreas Kofler. Der Yamaha-Pilot von Motorsport Kofler ist auf dem 4,075 Kilometer langen Kurs am östlichen Ende des Plattensees in Österreichs Nachbarland noch nie gefahren.
von Peter Maurer 19. April 2026
In der 13. Runde sorgte ein heftiger Regenschauer und daraus resultierende Stürze dafür, dass der zweite Lauf der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden, vorzeitig mit einer Roten Flagge beendet wurde. Der Österreicher Andreas Kofler vom Team Motorsport Kofler lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang 22 und
von Peter Maurer 19. April 2026
Zum zweiten Mal in seiner Karriere nahm Maximilian Kofler am legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer bildete er ein Trio für das Team Motobox Kremer Racing by 321. Nach einem Defekt landete der Österreicher mit seinen Partnern außerhalb d
von Peter Maurer 18. April 2026
Nach einem guten Start endete das erste Rennen beim Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden früh für Andreas Kofler. Nach nur drei Runden kam der junge Österreicher zu Sturz. Er setzte das Rennen noch fort, ein längerer Reparaturstopp ließ aber dann nur mehr einige Trainingskilometer zu.
von Peter Maurer 16. April 2026
Nachdem er im letzten Jahr schon zwei Einsätze in der FIM Endurance World Championship gegeben hat, wird Maximilian Kofler am Wochenende eine Yamaha R1 in Le Mans beim 24-Stunden-Rennen lenken. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer wird er sich die Arbeit beim deutschen Team Motobox Kremer Racing by 321 teilen. "Le Mans ist schon ein sehr beeindruckendes Rennen, vor allem von der Kulisse her", blickte der 25-Jährige voraus. Einmal Tank leerfahren lautet das Motto bei seinen Schichten im Rennmodus, der einen ganzen Tag dauert. "Außer es regnet, dann fahren wir sogar Doppelstints", fügte er an. Eine Schicht dauert gut eine Stunde, dann steigt der nächste Fahrer wieder auf das Motorrad auf. Zu dritt müssen sich die Fahrer dann abwechseln um die 24 Stunden zu absolvieren, "Es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man bedenkt, dass ein normales Rennen zwischen einer halben Stunde und 50 Minuten dauert. Zwar gehst du auf der Langstrecke nicht so an dein Limit, aber es ist schon extrem fordernd durch die Länge", so Kofler. Speziell ist in dem französischen Traditions-Motorsport-Ort auch die Nacht. "Die Strecke ist aber gut ausgeleuchtet, von dem her ist die Umstellung nicht so groß. Die Temperaturen sind aber frisch und speziell bei schlechten Witterungsbedingungen musst du sehr vorsichtig sein", weiß Kofler. Das Rennen beginnt am Samstag um 15.00 Uhr und endet am Sonntag um die selbe Zeit.
von Peter Maurer 16. April 2026
Nach dem Einstand in die Supersport-Weltmeisterschaft, mit den Plätzen 21 und 24 durch Andreas Kofler, geht es für das österreichische Team Motorsport Kofler nun in die nächste Runde. In Assen wartet nicht nur ein traditioneller Kurs, sondern auch einer den das Team und ihr Fahrer aus den letzten Jahren kennen.
von Peter Maurer 29. März 2026
Am Sonntag stand der zweite Lauf bei der Supersport-WM in Portimao am Programm und nach Rang 21 am Samstag gab es den 24. Platz im zweiten Rennen am Sonntag für Andreas Kofler bei seinem Debüt, welches er auf einer Yamaha R9 für das oberösterreichische Team Motorsport Kofler bestritt.
von Peter Maurer 28. März 2026
Erstmals stand am Samstag die Yamaha R9 des oberösterreichischen Teams Motorsport Kofler in der Startaufstellung des Weltmeisterschaftslaufes in Portimao und Pilot Andreas Kofler beendete das Rennen auf Rang 21. Rund elf Sekunden fehlten ihm am Ende der 17 Runden auf die Punkte bei seinem Premierenrennen als Fixstarter