Plätze 18 und 22 in Albacete

Peter Maurer • 14. Oktober 2018

Keine weiteren Zähler für die Kofler-Brüder beim vorletzten Rennen der Saison

In Albacete im Osten Spaniens stand die siebte und vorletzte Runde der FIM CEV Repsol Serie für die beiden oberösterreichischen Rennsportbrüder am Programm. Die aus Attnang-Puchheim stammenden und für das britische KRP startenden Motorsportbrüder absolvierten am 3,539 Kilometer langen Circuito de Albacete ihr vorletztes Rennwochenende der Saison. Dieses gestaltete sich schwierig, nach einigen Stürzen im Training sowie einem verregneten Rennen. "Es war ein schwieriges Wochenende auf neuem Boden für uns. Da kannst du nicht einfach auf Anhieb mit der Spitze mithalten“, erklärte Klaus, der Vater der beiden Brüder. Denn da auch noch das Warm-Up am Sonntagvormittag bei trockenen Bedingungen stattfand, konnten die beiden Österreicher keine Regenabstimmung testen.

Mit ein wenig Verspätung begann der Sonntag dann für Andi, da sich die Fahrer im European Talent Cup erst an die nassen Verhältnisse, das Wochenende verlief mit Ausnahme der Rennen trocken, gewöhnten mussten. Nach mehreren Einführungsrunden ging es in die Startaufstellung und der 14-Jährige nahm das Rennen von Platz 14 in Angriff, nachdem er trotz einiger Schwierigkeiten im Training sich im Qualifying gut positionieren konnte. In den ersten Runden hielt der junge Oberösterreicher seine gute Position, noch nie ging er so weit vorne in ein Rennen des European Talent Cups.

Nach einem guten Start verlor er einige Plätze und rutschte auf den 19. Rang zurück. Das erste Renndrittel verlief eher unspektakulär, obwohl nahezu alle Fahrer mit den nassen Verhältnissen zu kämpfen hatte. Zum Glück hörte der Regen schon vor dem Start auf und somit blieben die Bedingungen gleichmäßig und verbesserten sich sogar leicht. Nach dem ersten Renndrittel lag Andi auf Platz 22, welchen er dann auch nach 18 Runden über die Ziellinie brachte. “Grundsätzlich weiß ich, dass der Speed passt und ich um Punkte mitkämpfen kann. Das ist schon ein großer Schritt seit dem Saisonstart. Dort bin ich auch letztmals im Regen unterwegs gewesen. Von dem her hatten wir keine passende Abstimmung und dadurch bin ich ein wenig durchgereicht worden", erzählte der Honda-Pilot.

Nach Schwierigkeiten im Qualifying startete sein älterer Bruder Max in der Moto3-Juniorenweltmeisterschaft nur aus der elften Reihe. Platz 31 ergaben die beiden Zeittrainings in Summe für den zweifachen WM-Starter. Wie schon beim letzten Rennen vor zwei Wochen pflügte sich der KTM-Pilot danach durch das Feld und schob sich schon auf Rang 20 nach der ersten Runde nach vor. Auch der Lauf der Moto3 wurde als Regenrennen eingestuft und so startete das 38-köpfige Fahrerfeld allesamt auf dem Regenreifen. Zwar begann die Strecke in dem 19 Runden langen Rennen leicht aufzutrocknen, trotzdem riskierte keiner der Nachwuchspiloten einen Poker mit Trockenreifen. Bis zum Rennende konnte Max noch zwei Plätze gut machen, landete aber auf 18 nur knapp außerhalb der Punkte.

"Der Start war richtig gut und ich habe viele Plätze wettgemacht. Die Bedingungen waren nicht leicht, da es zu nass zu Beginn war um mit Trockenreifen zu fahren. Es war komisch, keiner wusste, wie sehr die Strecke auftrocknen würde, aber es hätte zu Beginn auch wenig Sinn gehabt auf Slicks zu starten. Leider habe ich meinen Regenreifen dann schon zu früh verheizt und so haben sie zur Rennmitte immer mehr abgebaut. Dadurch konnte ich nicht mehr um die Punkte mitkämpfen. Trotzdem nehme ich wieder sehr viel positives aus dem Wochenende mit, vor allem den tollen Start am Sonntag", analysierte der 18-Jährige.

Nun geht es für die beiden Oberösterreicher zurück auf die Schulbank, die sie beide in der HAK1 in Wels drücken. Erst Ende November, genau eine Woche nach dem WM-Finale der MotoGP, findet der letzte Saisonlauf in Valencia statt.

Ergebnisse/Results:

Ergebnisse 7. Lauf FIM CEV REPSOL in Albacete
Rennen Moto3
1. Raul Fernandez / ESP / KTM / Angel Nieto Team
2. Denis Öncu / TUR / KTM / Red Bull KTM
3. Yuki Kunii / JPN / Honda / Asia Talent Team

18. Maximilian Kofler / AUT / KTM / Team KRP

Rennen European Talent Cup
1. Alex Millan / ESP / HONDA / Aro Racing
2. David Salvador / ESP / HONDA / Cuna de Campeones
3. Fermin Aldeguer / ESP / HONDA / Bester Capital Dubai
22. Andreas Kofler / AUT / HONDA / Team KRP

von Peter Maurer 17. Mai 2026
Mit einigen guten Zeiten aus den Trainings, aber auch der Ernüchterung, dass es noch zu keinen Punkten reichte und blauen Flecken von einem Abflug im ersten Rennen, trat Andreas Kofler die Heimreise vom fünften Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Most an. Das zweite Rennen schloss er auf Rang 24 ab, büßte vor all
von Peter Maurer 3. Mai 2026
Ein schwieriges Rennwochenende beim vierten Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft hatte Andreas Kofler erwartet, kannte weder er noch sein Team Motorsport Kofler die Strecke in Ungarn. Am Ende erwies sich der Trip ins Nachbarland als bittere Lehrstunde für den 21-jährigen Oberösterreicher und sein Team.
von Peter Maurer 30. April 2026
Der vierte Saisonstopp mit den Läufen sieben und acht der Supersport-Weltmeisterschaft wartet an diesem Wochenende in Ungarn auf Andreas Kofler. Der Yamaha-Pilot von Motorsport Kofler ist auf dem 4,075 Kilometer langen Kurs am östlichen Ende des Plattensees in Österreichs Nachbarland noch nie gefahren.
von Peter Maurer 19. April 2026
In der 13. Runde sorgte ein heftiger Regenschauer und daraus resultierende Stürze dafür, dass der zweite Lauf der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden, vorzeitig mit einer Roten Flagge beendet wurde. Der Österreicher Andreas Kofler vom Team Motorsport Kofler lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang 22 und
von Peter Maurer 19. April 2026
Zum zweiten Mal in seiner Karriere nahm Maximilian Kofler am legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans teil. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer bildete er ein Trio für das Team Motobox Kremer Racing by 321. Nach einem Defekt landete der Österreicher mit seinen Partnern außerhalb d
von Peter Maurer 18. April 2026
Nach einem guten Start endete das erste Rennen beim Stopp der Supersport-Weltmeisterschaft in Assen in den Niederlanden früh für Andreas Kofler. Nach nur drei Runden kam der junge Österreicher zu Sturz. Er setzte das Rennen noch fort, ein längerer Reparaturstopp ließ aber dann nur mehr einige Trainingskilometer zu.
von Peter Maurer 16. April 2026
Nachdem er im letzten Jahr schon zwei Einsätze in der FIM Endurance World Championship gegeben hat, wird Maximilian Kofler am Wochenende eine Yamaha R1 in Le Mans beim 24-Stunden-Rennen lenken. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer wird er sich die Arbeit beim deutschen Team Motobox Kremer Racing by 321 teilen. "Le Mans ist schon ein sehr beeindruckendes Rennen, vor allem von der Kulisse her", blickte der 25-Jährige voraus. Einmal Tank leerfahren lautet das Motto bei seinen Schichten im Rennmodus, der einen ganzen Tag dauert. "Außer es regnet, dann fahren wir sogar Doppelstints", fügte er an. Eine Schicht dauert gut eine Stunde, dann steigt der nächste Fahrer wieder auf das Motorrad auf. Zu dritt müssen sich die Fahrer dann abwechseln um die 24 Stunden zu absolvieren, "Es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man bedenkt, dass ein normales Rennen zwischen einer halben Stunde und 50 Minuten dauert. Zwar gehst du auf der Langstrecke nicht so an dein Limit, aber es ist schon extrem fordernd durch die Länge", so Kofler. Speziell ist in dem französischen Traditions-Motorsport-Ort auch die Nacht. "Die Strecke ist aber gut ausgeleuchtet, von dem her ist die Umstellung nicht so groß. Die Temperaturen sind aber frisch und speziell bei schlechten Witterungsbedingungen musst du sehr vorsichtig sein", weiß Kofler. Das Rennen beginnt am Samstag um 15.00 Uhr und endet am Sonntag um die selbe Zeit.
von Peter Maurer 16. April 2026
Nach dem Einstand in die Supersport-Weltmeisterschaft, mit den Plätzen 21 und 24 durch Andreas Kofler, geht es für das österreichische Team Motorsport Kofler nun in die nächste Runde. In Assen wartet nicht nur ein traditioneller Kurs, sondern auch einer den das Team und ihr Fahrer aus den letzten Jahren kennen.
von Peter Maurer 29. März 2026
Am Sonntag stand der zweite Lauf bei der Supersport-WM in Portimao am Programm und nach Rang 21 am Samstag gab es den 24. Platz im zweiten Rennen am Sonntag für Andreas Kofler bei seinem Debüt, welches er auf einer Yamaha R9 für das oberösterreichische Team Motorsport Kofler bestritt.
von Peter Maurer 28. März 2026
Erstmals stand am Samstag die Yamaha R9 des oberösterreichischen Teams Motorsport Kofler in der Startaufstellung des Weltmeisterschaftslaufes in Portimao und Pilot Andreas Kofler beendete das Rennen auf Rang 21. Rund elf Sekunden fehlten ihm am Ende der 17 Runden auf die Punkte bei seinem Premierenrennen als Fixstarter