Vorschau auf den GP der Emilia-Romagna

Peter Maurer • 19. Oktober 2021

Zuversicht vor zweitem Misano-Wochenende

Am kommenden Wochenende findet in Misano Adriatico der 16. und damit drittletzte Lauf der Moto3-Weltmeisterschaft statt. Für den jungen Österreicher Maximilian Kofler wird es sein 32. Grand Prix sein. Nach einem zuletzt guten Wochenende in Austin in Texas, wo er auf Rang 17 nur knapp WM-Punkte verpasste, freut sich der Attnang-Puchheimer nun auf die finale Saisonphase.

„In den letzten beiden Rennen konnten wir das Motorrad gut weiterentwickeln und das gibt mir mehr Sicherheit jetzt auf der Strecke. Von dem her blicke ich sehr zuversichtlich auf das zweite Misano-Wochenende", so der Oberösterreicher, der vor einem Monat schon auf der Strecke an der italienischen Adriaküste im Einsatz war: „Ich denke, wir haben ein paar gute Schritte im letzten Monat gemacht und genau daran will ich jetzt in Italien ansetzen."

Heiß diskutiert sind derzeit im Saisonfinale der Moto3 nicht nur die WM-Titelvergabe zwischen dem Spanier Pedro Acosta und dem Italiener Dennis Foggia, sondern auch das Fahrerkarussell. „Ich würde gerne im nächsten Jahr weiter in der Moto3-Weltmeisterschaft fahren. Wir sind derzeit noch am Verhandeln und am Abklären der Optionen. Noch sind ja viele Plätze nicht offiziell bestätigt", erklärte der Oberösterreicher.

Sogar in der MotoGP gibt es noch freie Plätze und daher ist das Transferkarussell der Motorrad-WM noch voll im Gange, da auch viele Moto3-Piloten in die höheren Klassen drängen und so ihre etwaigen Vorverträge mit Teams noch ineffektiv werden können. „Natürlich beschäftigt mich das Thema sehr, aber falls es nicht mit der Moto3 klappt, dann werde ich 2022 sicherlich auf WM-Niveau bestreiten. Wir haben in den letzten Wochen uns mehrere Alternativen angesehen. Es geht definitiv in einer Weltmeisterschaft für mich weiter", blickte Kofler voraus.

Programm Grand Prix der Emilia-Romagna

Freitag, 22. Oktober 2021
09:00 - 09:40 1. Freies Training
13:15 - 13:55 2. Freies Training

Samstag, 23. Oktober 2021
09:00 - 09:40 3. Freies Training
12:35 - 12:50 1. Qualifikationstraining
13:00 - 13:15 2. Qualifikationstraining

Sonntag, 24. Oktober 2021
08:40 - 09:00 Warm-Up
11:00 Rennen Moto3

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Der vierte Saisonstopp mit den Läufen sieben und acht der Supersport-Weltmeisterschaft wartet an diesem Wochenende in Ungarn auf Andreas Kofler. Der Yamaha-Pilot von Motorsport Kofler ist auf dem 4,075 Kilometer langen Kurs am östlichen Ende des Plattensees in Österreichs Nachbarland noch nie gefahren.
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Nachdem er im letzten Jahr schon zwei Einsätze in der FIM Endurance World Championship gegeben hat, wird Maximilian Kofler am Wochenende eine Yamaha R1 in Le Mans beim 24-Stunden-Rennen lenken. Gemeinsam mit dem Deutschen Lennox Lehmann und dem Australier Max Stauffer wird er sich die Arbeit beim deutschen Team Motobox Kremer Racing by 321 teilen. "Le Mans ist schon ein sehr beeindruckendes Rennen, vor allem von der Kulisse her", blickte der 25-Jährige voraus. Einmal Tank leerfahren lautet das Motto bei seinen Schichten im Rennmodus, der einen ganzen Tag dauert. "Außer es regnet, dann fahren wir sogar Doppelstints", fügte er an. Eine Schicht dauert gut eine Stunde, dann steigt der nächste Fahrer wieder auf das Motorrad auf. Zu dritt müssen sich die Fahrer dann abwechseln um die 24 Stunden zu absolvieren, "Es ist schon ziemlich anstrengend, wenn man bedenkt, dass ein normales Rennen zwischen einer halben Stunde und 50 Minuten dauert. Zwar gehst du auf der Langstrecke nicht so an dein Limit, aber es ist schon extrem fordernd durch die Länge", so Kofler. Speziell ist in dem französischen Traditions-Motorsport-Ort auch die Nacht. "Die Strecke ist aber gut ausgeleuchtet, von dem her ist die Umstellung nicht so groß. Die Temperaturen sind aber frisch und speziell bei schlechten Witterungsbedingungen musst du sehr vorsichtig sein", weiß Kofler. Das Rennen beginnt am Samstag um 15.00 Uhr und endet am Sonntag um die selbe Zeit.
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